Tara-Louise Wittwer: Himbeerbrause und Melancholie

Tara-Louise Wittwer folgen 40k Menschen auf Instagram, wo sie über und gegen toxische Beziehungen aufklärt, Gedichte und Texte postet und richtig sympathisch ist.

Nun ist ihr erster Band Gedichte und Texte im Lago Verlag erschienen und hat sofort viele rote Merkzettel bekommen in meinem Bücherschrank, zB für diese Zeilen. “….ich bin so traurig, dass ich traurig bin. ….manchmal, da müssen wir mit uns reden, wie mit unserem besten Freund. Geduld mit uns haben. ..Siehst du? Du machst das gut. Du gibst dir Mühe. Du bist wertvoll. Ich seufze, schon wieder. Und drehe mich vom Spiegel weg.”

Copyright © Ecem Sususzlu
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Es kann aber auch hart und heftig werden in ihren Gedichten – und gerade diese Mischung macht den Gedicht- und Textband so spannend.

Da Selbstliebe und sich selbst annehmen auch zu meinen höchsten Werten gehört, habe ich mich sehr gefreut, sie interviewen zu dürfen!

Liebe Tara-Louise,

vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst für unser Gespräch!

Magst du meinen LeserInnen ein paar Dinge über dich erzählen?

Wie bist du zum Gedichte und Texte schreiben gekommen?

– Ich habe schon immer viel gelesen und tatsächlich auch geschrieben. Schreiben war für mich immer der glücklichste Prozess. Lyrik hat mich schon in der Schule fasziniert und mich berührt nichts mehr, als Gedichte. Kein Lied, kein Roman, nichts.

In Himbeerbrause und Melancholie lässt du uns teilhaben an dem Weg zum erwachsen werden, an Kindheitserinnerungen, Enttäuschungen und Glücksmomenten – und ganz viel Liebeslernen.

Wie fühlt es sich für dich an, dass wir das alles nun lesen und vielleicht meinen, dich dadurch zu kennen?

Ich bin das ja schon von meinen Jahren auf Instagram gewohnt. Ich freue mich immer, wenn Leute mich auf der Straße erkennen oder mir schreiben, dass sie sich von mir und meinen Worten verstanden fühlen. Das schafft ein ganz anderes Gemeinschaftsgefühl und man fühlt sich auf einmal nicht mehr so allein auf der Welt. 

In deinem Vorwort schreibst du, du schreibst über und für uns alle – hattest du trotzdem jemanden im Kopf, für den du ganz besonders schreibst? 

Nein. Also ja, aber das sage ich nicht, haha.

Wer liest deine Texte als Erstes nach dir?

– Kaum jemand. Aber wenn, dann meine engsten Freunde und meine Mutter und mein Opa. Aber meist schreibe ich alles alleine. Ich weiß genau, was ich wie schreiben oder ausdrücken will. Ich fühle mich nirgends so sicher wie beim Schreiben. Immerhin! 🙂 

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