Smoke

Dan Wyleta: Smoke

Dan Wyleta: Smoke

Dan Wyleta:

Smoke

Anlass: Ich bin ja ein großer Fan von Fantasyromanen aus dem viktorianischen England(wie ich schon öfter über Gail Carriger geschrieben habe) und dieser hier ist brandneu erschienen bei carl´s books.

Inhalt: Die englische Gesellschaft unterscheidet gut und böse nicht nach Taten, sondern nach Rauch – jede böse Tat, jeder Gedanke zeichnet sich als Rauch ab, der aus der Nase, dem Mund oder von der Haut aufsteigt. Und je schlechter der Gedanke, Wunsch oder die Tat, desto dunkler und mehr. So urteilt man schon lange und inspiziert in einem englischen Internat regelmäßig Bettlaken und Schmutzwäsche, um der Bosheit auf die Spur zu kommen. Charlie und Thomas, die Schüler dort sind, haben dies auch gelernt – doch auf einem Ausflug nach England sieht der eine einen Mann, der blütenweiß ist, aber nicht der Oberschicht angehört(die das Privileg in Anspruch nimmt, blütenrein und rauchfrei zu sein) und der andere eine Frau, die den Rauch einer Mörderin sammelt…was hat es damit auf sich? Auf was für eine Lieferung wartet die Lehrerschaft so dringlich und wieso gibt es Zigaretten, die die Wirkung von Rauch(Wut, Leidenschaft, Hass) simulieren? Die beiden sind auf ein Komplott gestossen und wissen nicht mehr, wem sie noch trauen können, eine Odyssee beginnt.

Meinung: Die Grundidee fand ich spitze- eine Gesellschaft, der man das Böse ansieht, Diktatur der Oberschicht, Geheimnisse, Ränke und mittendrin zwei wissbegierige Jungen. Leider war es mir vor allem gen Ende etwas zu verworren und gewollt – hätte man das ganze von 610 auf 400 Seiten zusammengedampft, wäre die Spannung sicher besser aufrecht zu erhalten und weniger wirrköpfig. Schade!

Für wen: Steampunkfans, die nach einer neuen Ausrichtung des Genres suchen.

 

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