Montecristo

Martin Suter: Montecristo

Martin Suter: Montecristo

Martin Suter:

Montecristo

Anlass: Ich habe schon von dem gewonnenen Buchpaket von Diogenes berichtet, oder? Daher kam auch dieses Buch und ich habe mich gefreut. Von Suter habe ich schon einiges gelesen und nichts bereut.

Inhalt: Jonas Brand ist Schweizer Videojournalist mit Schwerpunkt Boulevard, der dem Genre eher wenig verbunden ist, wenn man es freundlich ausdrücken möchte. Als er völlig per Zufall in einem großen Bankenskandal stolpert, denkt er zunächst, dass dies sein Durchbruch sein wird – Entdeckung als ernsthafter Journalist, Aufmerksamkeit, Geld, Macht…. . Aber dem ist nicht so. Menschen sterben, die ihm nahe stehen, ihm werden Drogen untergeschoben im Ausland, ein Projekt wird genehmigt, dass ihn auf die andere Seite der Welt führt und er weiß bald nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist. Vertuschung im ganz großen Stil und die Kehrseite des too big to fail. Man könnte es als Wirtschaftskrimi einstufen, wenn es nicht so leise und sanft sich anschleichen würde.

Meinung: Schon ziemlich böse, diese Geschichte – erinnert sich jemand an den Blackout Roman, der letztem Sommer in war, in dem es darum geht, was passieren würde, wenn eine Terrorgruppe den Wirtschaftsnationen den Strom abdreht? Genau so, nur ohne die Längen und den unnötigen Kaugummi in der Dramaturgie. Ich mag Suter und bleibe dabei.

Für wen: Fans von Verschwörungstheorien und die, die bisher über die Wirtschaftskrisen gelächelt haben. Hiernach tut ihrs nicht mehr.

 

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