Kate Field:
Der Zauber des Hauses Rambling
Anlass: Ich war sofort verliebt in dieses Cover – seid ihr da auch so anfällig?
Inhalt: Cassie tritt in einem Herrenhaus im ländlichen England eine Stelle als Gesellschafterin an(wir sind im 21. Jahrhundert, nicht, dass jemand denkt, ich habe vergessen, eine Jahreszahl zu ergänzen ;-). Sie versteckt sich unter falschem Namen vor ihrem Noch-Ehemann in einer weit entfernten Gegend Englands, trägt unauffällige Kleidung, färbt sich die Haare gelblich und will auf kein Foto und zu keiner Veranstaltung – was ihrer Arbeitgeberin Francis schnell auffällt. Diese ahnt, was nicht stimmt und arbeitet daran, Cassies Selbstvertrauen wieder aufzubauen – mit Hilfe von Friseurin, schönen alten Kleidern und gelegentlichen Komplimenten zu ihren Fähigkeiten. Mit Erfolg, denn Cassie lernt wieder, auf sich zu vertrauen und anderen zu helfen. Es gibt da noch einen heißen Gutsverwalter und das eine oder andere Fest und dann… .
Meinung: Missbrauch in Partnerschaften kann auf vielen Ebenen stattfinden – in Cassies Fall zum Beispiel im permanenten kleinreden. Durch dieses Buch kann klarer werden, wieso es so schwer ist, jemanden zu verlassen, der einem nicht gut tut. Wenn nur oft genug gesagt wird mit Überzeugung, dass frau nie etwas besseres findet, weil sie schadhaft ist – glaubt sie es irgendwann.
Für wen: Ich rate also denen dazu, das Buch zu lesen, die entweder in so einer Situation sind oder jemanden kennen, bei dem es so ist(und die eventuell genervt davon sind, dass die oder der nicht einfach so geht).
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