Das Jahr der wundersamen Begegnungen

Sarah Winman: Das Jahr der wundersamen Begegnungen

Sarah Winman: Das Jahr der wundersamen Begegnungen

Sarah Winman:

Das Jahr der wundersamen Begegnungen

Anlass: Zum Jahresausklang war mir nach etwas, dass das Herz erwärmt und das Buch klang absolut danach.

Inhalt: Zwei Menschen, die dem Tod gerade näher sind als dem Leben treffen in Cornwall aufeinander: die 90jährige Marvellous und der 28jährige Francis, der als Soldat aus dem Zweiten Weltkrieg heimkehrt, seine Jugendliebe trifft und gleich wieder verliert. Sie verliert langsam ihr Gedächtnis und den Kampf gegen das Alter, er ist deprimiert und glaubt, es gibt keine Liebe für ihn. Sie erzählen sich ihre Geschichten, essen Suppe, schwimmen, fahren Boot, entdecken ihre Lieben in der Erinnerung neu und finden langsam zurück zu Ruhe für die Seele. Meerjungfrauen, verlorene Eltern, Aberglaube und Magie spielen auch ihre Rolle – und immer wieder die Liebe. Kinder, die See, frisches Brot, die Wichtigkeit des glücklich-seins und der Wert des Glaubens an etwas sekundieren. Und nebenbei die Erkenntnis, dass auch alte Menschen mal jung waren(ach nee!) und liebten.

Meinung: Das ist kein lautes Buch, es ist leise, es geschieht nicht viel und lang ist es auch nicht(um 350 Seiten) – aber die Sprache ist magisch, verwoben, märchenhaft und hat mich in sich verliebt gemacht. Wer sich in einem Buch verlieren und wieder finden möchte, dem lege ich dieses ganz warm ans Herz. Es ist einfach nur schön – und hat mich zufrieden lächelnd zurück gelassen.

Für wen: Wenn ihr kein Bedürfnis nach Drama habt, sondern nach einem Buch wie ein gut eingesessener Lehnstuhl sucht, ist hier genau richtig.

 

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