Kristina Fritz: Die Wolkengucker

Kristina Fritz

Die Wolkengucker

Zum Jahresende ist mir immer so nach leisen, sanften Büchern, die mich nachdenklich machen und nicht in Atem halten? Geht es auch so? Dann habe ich einen idealen Buchtipp für euch!

Die Wolkengucker handelt von einer Gruppe zunächst Fremder, die sich alle zwei Wochen sonntags in einer Münchener Villa treffen, um dort im Garten die Wolken zu betrachten. Initiiert von der Besitzerin der Villa, Wilma, fast 90, sehen sie einfach in den Himmel, lassen sich treiben und reden ein wenig. Und so werden aus Fremden Bekannte, dann Freunde. Da ist Matt, junger Witwer, mit kleiner Tochter. Ayla, Putzfrau, die gerne Hausdame in einem schönen Hotel wäre. Vasja, Gärtner, unerwartet verliebt. Ferdinand, unglücklicher Banker. Und natürlich Wilma selbst, der eine Aufgabe fehlt und die ein Versprechen gegeben hat.

Lebensgeschichten entwirren sich vor unseren Augen und Lösungen tun sich auf, wo zunächst keine zu vermuten waren – fast wie vom Schicksal geplant. Wenn ihr nach Ruhe in euch sucht, lest Die Wolkengucker.

Die 382 Seiten sind zu schnell vergangen und haben mich ein bisschen wehmütig zurückgelassen mit dem festen Vorsatz, 2024 öfter einmal nach oben zu schauen.

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