Vertrauen und Verrat

Erin Beaty: Vertrauen und Verrat

Erin Beaty: Vertrauen und Verrat

Erin Beaty:

Vertrauen und Verrat

Anlass: Es wurde gerade in jede Blogger-Kamera gehalten, da musste ich auch dem Zug hinterher hechten – und schauen, ob meine Meinung wieder so anders ist, wie bei Paper Princess oder dem Goldenen Hof.

Inhalt: Sage wird von ihrem Onkel und dessen Frau aufgezogen nach dem Tod ihrer Eltern und unterrichtet deren Kinder, bis sie 17 ist. Denn wenn sie 18 ist, darf sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen, sich einen Beruf suchen und ausziehen – doch bis dahin hat ihr Onkel, nach dem Gesetz von Demora, völlig freie Hand über das, was sie tun darf. Und er entscheidet sich, sie auf dem Heiratsmarkt anzubieten. Dafür muss sie der Hohen Kupplerin so gefallen, dass sie sie mit an den Hof nimmt in der Hoffnung, dass ein junger – oder nicht so junger – Adliger sie per Vertragsschluss an sich binden will. Sage wehrt sich mit Händen und Füßen dagegen, muss aber zumindest in das Gespräch einwilligen, denn wenn der Termin gemacht ist und sie nicht erscheint, müssen ihre Cousinen darunter leiden. Also benimmt sie sich unmöglich, entschuldigt sich zähneknirschend und hat kurz darauf eine Lehrstelle als nächste Hohe Kupplerin von Demora, denn sie ist klug, beobachtet schnell und hat eine sehr gute Menschenkenntnis. So ausgestattet, zieht sie mit den ausgewählten Bräuten durch Demora, lernt einen hinreißenden jungen Soldaten aus der Eskorte kennen, kommt einer Verschwörung auf die Schliche und gewinnt neue Freunde.

Meinung: Wer „Der Report der Magd“, „Der goldene Hof“ oder „The Chosen One“ gelesen oder „The Handmaid`s Tale“ gesehen hat, wird auch hier Parallelen erkennen. Ich weiß, dass Schriftsteller sich gern inspirieren lassen und Verlage auf sichere Pferde setzen, aber?.. Wir haben: Mädchen aus Quasi-Oberschicht, unzufrieden mit ihrem Leben, gefangen in Gesellschaft, in der Frauen nur Ware auf Heiratsmarkt sind und das als mehr oder minder Ehre sehen, die sich wehrt und kämpft, um dann doch die Liebe zu finden. Ja, es ist spannend, Sage ist wirklich cool und tough und klug, aber ich wusste, wer der Love Interest ist nach 40 Seiten und habe dann nur auf das unvermeidliche retardierende Moment gewartet. Gute Geschichte, aber eben nicht neu. Wenn ihr die oben genannten Bücher nicht kennt, wünsche ich amüsante Stunden – alle anderen, bitte weitergehen.

Für wen: Wenn ihr Der goldene Hof geliebt habt und die Geschichte anders noch mal erleben möchtet.

 

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