Mirjam Oldenhave: Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende

Mirjam Oldenhave: Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende

Mirjam Oldenhave:

Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende

Anlass: Der Titel ist mein liebstes Zitat von Oscar Wild(Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende.) Grund genug, das Buch zu lesen ;-).

Inhalt: Julias Mann hat sie mal wieder betrogen – und dieses Mal will sie ihn endgültig verlassen. Da er auf dem Papier alleiniger Besitzer des gemeinsamen Hauses ist, führt ihr erster Weg sie zur Notwohnungsvermittlung, wo sie nicht als Notfall gilt und Dylan trifft, der ihr ein Angebot macht. Sie kann umsonst in einer Luxusvilla wohnen, wenn sie täglich die Besitzerin im Krankenhaus besucht und dort einen Teil der Pflege übernimmt. Das klingt nach zu gut, um wahr zu sein- und ist es auch nicht. Denn in der Villa von Frau Smit gibt es noch andere Teilzeitbewohner: den depressiven Gärtner, die Friseurin mit illegalem Salon, das misshandelte Mädchen aus der Nachbarschaft, den Dealer für den Beruhigungstee für alle im nahen Hospiz… . Und Julia mittendrin, eben noch gesetzestreu und verheiratet, nun verwirrt, wo die Grenzen sind.

Meinung: Hier schwankt meine Meinung, in welches Genre ich das Buch packen kann: es ist teilweise absurd komisch, manchmal wirklich traurig(Komapatientin, Hospiz, Vernachlässigung/Misshandlung), ab und zu erinnert es an die Serie Weeds mit einer Frau, die aus Not und Erfindungsreichtum heraus Dealerin wird. Insgesamt bin ich aber begeistert, mit welcher Leichtigkeit hier harte Themen angepackt und nahe gebracht werden. Leseempfehlung, auch wenn es manchmal hart ist.

Für wen: Definitiv alle Fans von belgischem Humor.

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