Rezension für
Jill Alexander Essbaum - Hausfrau

Jill Alexander Essbaum: Hausfrau

Jill Alexander Essbaum:

Hausfrau

Anlass: Dieser Roman wird gerade gefühlt überall gelobt, also habe ich in mir in der Bibliothek zurücklegen lassen.

Inhalt: Anna ist 37, Mutter dreier Kinder, lebt mit ihrem Bankerehemann in einem Züricher Vorort und tut gefühlt nichts – so weit, so Klischee. Was für mich dann überraschend und neu war, dass wir hier kein shoppingsüchtiges desperate housewive erleben, sondern eine völlig zerrissene Frau, die ihre innere Leere mit bedeutungslosen Affären füllt und auch keinen Bezug zu ihrem Ich zu habens cheint. Sie handelt völlig..instinktgetrieben und fremdgesteuert, beinahe willenlos. Lässt sich nehmén im wahrsten Sinn des Wortes, sogar von Männern, die ihr eigentlich unsympathisch sind.

Meinung: Harter Tobak, wirklich ernst und aufwühlend- wenn nur das offene Ende nicht gewesen wäre- ich kann mit dieser Art der Buch-Auflösung einfach so gar nicht.

Für wen: Fans von Wally Lambs „Die Musik der Wale“  (und das ist in meinen Augen ein Riesenkompliment!)

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