Rezension für
Frederique Deghelt -
Frühstück mit Proust

Frederique Deghelt:

Frühstück mit Proust

Anlass: Ich habe es auf dem Bücherflohmarkt der größten Münchner Bibliothek gekauft, weil das Cover so schön aussah  und im Klappentext etwas von „ Die Eleganz des Herzens stand“ – ich kann bei solchen Andeutungen einfach nicht nein sagen.

Inhalt: Jade ist 30 und lebt, frisch getrennt von ihrem Freund, in Paris. Ihre Großmutter Jeanne ist 80 und lebt seit dem Tod ihres Mannes allein auf dem Land – als sie einen Schwächeanfall erleidet und nicht mehr allein leben kann, wollen ihre Töchter sie ins Altersheim abschieben. Doch Jade beschließt, ihre geliebte Oma zu sich zu holen und entdeckt ganz neue Seiten an ihr. Zum Beispiel, dass Mamoune, so nennt sie ihre Oma, in ihrer Bibel eigentlich Werke der Weltliteratur hinter dem Einband versteckte und ihr bei ihrem geplanten Roman helfen kann. Aber auch andere Geheimnisse treten zu Tage und die Liebe hält Einzug..

Meinung: Wäre der Epilog nicht, würde ich den Einband am Ende gestreichelt haben und es seufzend ins Regal stellen – blöd, dass es schon nach  280 Seiten vorbei ist.

Also: reißt den Epilog vor dem Lesen heraus und erfreut euch am Rest. Bitte-Danke!

Für wen: Alle und jeden, die tief aufseufzen wollen…