Rezension für
Karl-Heinz Ott -
Die Auferstehung

Karl-Heinz Ott: Die Auferstehung

Karl-Heinz Ott:

Die Auferstehung

Anlass:  Von dem Buch habe ich in der Literaturbeilage der Zeit gelesen und habe beschlossen, dass eine Empfehlung hier ein Prädikat ist.

Inhalt: Vier erwachsene Kinder versammeln sich im Sterbezimmer ihres Vaters, um die Erbaufteilung zu besprechen, bevor sie den Arzt ins Haus lassen wollen für den Totenschein – die Angst geht um, dass er ihnen wenig oder nichts hinterlassen hat und seine „Krankenpflegerin“, mit der er wohl sehr engen Kontakt hatte, begünstigt hat.

Im Zuge des Tages, an dem das Buch spielt, treten Abgründe zu Tage – Gefängnisaufenthalt des Einen, Begehren der Schwägerin durch den Anderen, Bankrott des Dritten, dazu Pornoposter des Toten an den Wänden, die heruntergerissen werden, ein auftretender Anwalt, der sich für nichts zu schade ist… .

Meinung: Damit es was zu erben gibt, musste einer sterben – Kinder, Kinder, war das ein übles Familienporträt!

Für wen: Alle, die keine Angst haben vor Erbschleichern – den anderen wird eher schlecht.

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