Rezension für
Kate Morton -
Das Seehaus

Kate Morton:

Das Seehaus

Anlass: Eine Kollegin hatte mir von der Autorin vorgeschwärmt, also wurde das neue Buch direkt vorbestellt.

Inhalt: Zwei Kriminalfälle, in deren Mittelpunkt jedes Mal ein Kind steht, bilden die Angelpunkte dieses Romans- eine Entführung von 1933 und ein anscheinend von der Mutter im Stich gelassenes im Jahr 2003. Im Jahr 1933 ist Alice eine 16jährige, die von einer Karriere als Schriftstellerin träumt, als ihr kleiner Bruder in der Nacht der Mittsommerparty verschwindet. Sie denkt, ihr Schwarm, ein Gärtner auf dem Anwesen ihrer Eltern mit Geldproblemen, hätte den Kleinen wegen Lösegeld entführt und schweigt. Im Jahr 2003 ist sie zu einer gefeierten Krimiautorin avanciert, die Post bekommt von einer Polizistin, die den Fall aufklären möchte, weil sie auf die Geschichte im Urlaub bei ihrem Großvater aufmerksam wird. Wobei Urlaub nicht ganz richtig ist, da sie verschweigt, dass sie suspendiert wurde, weil sie ihre Meinung, die nicht mit dem Ermittlungsergebnis übereinstimmt, zu einer verschwundenen jungen Mutter an die Presse weitergegeben hat.

Meinung: Ein Buch mit Sogwirkung- ich habe die 600 Seiten in zwei Tagen verschlungen und direkt das nächste Buch von ihr bestellt. Zum Glück ist Kate Morton neu für mich, da kann ich noch einiges entdecken.

Für wen: Alle, die sich wünschen, ein Buch würde sie wirklich hineinziehen und auf verschlungene Familiengeschichten stehen.